Wissenswertes - Hochwasser 2013


Muldehochwasser Juni 2013

 

Wichtig! Die hier aufgefĂŒhrten Meldungen werden nach Relevanz und AktualitĂ€t gegliedert aufgelistet. Es ist also möglich, dass Meldungen, auch bei deren Neuaufnahme, nur weiter unten auf dieser Seite erscheinen.

Neue Meldungen werden immer gekennzeichnet (+++ NEU +++)

 


+++ NEU +++ Die Johanniter - Hochwasser 2013 – Die Hilfe geht weiter!

FĂŒr Opfer der Hochwasser-Katastrophe stellen die Johanniter weiter finanzielle Mittel zur VerfĂŒgung. Die Hilfe wird möglichst unbĂŒrokratisch fĂŒr die Sanierung von GebĂ€udeschĂ€den und SchĂ€den an Außenanlagen, zum Kauf von HaushaltsgerĂ€ten oder Hausrat gewĂ€hrt.

DarĂŒber hinaus bieten die Mitarbeiter der Johanniter UnterstĂŒtzung bei FormalitĂ€ten fĂŒr staatliche Hilfen. Zu beachten ist, dass die Antragsfrist fĂŒr die Wiederaufbauhilfe bei den Förderbanken am 31.12.2014 endet.

Unter www.johanniter.de/hochwasserhilfe finden Sie umfangreiche Informationen ĂŒber UnterstĂŒtzungsmöglichkeiten, die schriftliche Beantragung der Hilfeleistungen sowie alle nötigen Formulare.

Wir helfen Ihnen gern. Rufen Sie uns gebĂŒhrenfrei an: 0800 35 88584

So einfach geht’s:

  • Laden Sie auf unserer Internetseite die Antragsformulare zur Beantragung der Johanniter-Hochwasserhilfe herunter oder rufen Sie uns an. Wir senden Ihnen diese auch per Post zu.
  • FĂŒllen Sie die Formulare aus und legen Sie die Original-Quittungen fĂŒr die Leistungen bei. Gern fĂŒllen wir die Formulare auch mit Ihnen zusammen aus.
  • Wir prĂŒfen Ihre Angaben und zahlen abhĂ€ngig von Ihrer Notlage und finanziellen Situation unsere Zuwendung auf Ihr angegebenes Konto.
  • Ein Rechtsanspruch auf eine Zahlung besteht nicht

     


    +++ NEU +++ Beratungsteams im Auftrag des DRK fĂŒr HW-Fragen unterwegs

    Seit September sind Beratungsteams des Deutschen Roten Kreuz in der Region Sachsen unterwegs.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten und informieren Betroffene zu allen Fragen in Zusammenhang mit dem Wiederaufbau nach der Hochwasserkatastrophe Juni 2013 vor Ort. Neben der Hilfe bei der Antragstellung auf Spendenmittel (geschĂ€digter Hausrat und Wiederaufbau selbstgenutzes Wohneigentum) unterstĂŒtzen sie auch bei Fragestellungen zur Beantragung staatlicher Mittel bei der SĂ€chsischen Aufbaubank (SAB).

    Vom Hochwasser betroffene Einwohner können das Angebot der Beratungsteams kostenfrei in Anspruch nehmen und sich Informationen rund um das Thema Hochwasser 2013 sowie Fördermöglichkeiten bei den DRK-Mitarbeiter/innen einholen.

    Kontaktieren Sie den Landesverband Sachsen e.V. beim

    Arbeitsstab Hochwasser
    Telefon: 0351 – 4 67 80
    E-Mail:hochwasser@drksachsen.de

     


    Informationen zur Hochwasserhilfe der SAB

    Das bestehende Informationsangebot zur Hochwasserhilfe 2013 im Internet hat die SAB um

  • beispielhaft ausgefĂŒllte MusterantrĂ€ge und Ausgabenaufstellungen,
  • VollstĂ€ndigkeitschecklisten fĂŒr Private, Vereine und Kirchen bzw. fĂŒr Unternehmen
  • sowie eine FAQ-Liste fĂŒr Gutachter ergĂ€nzt.
  • Sie finden die neuen Inhalte unter:

    http://www.sab.sachsen.de/de/hochwasser_2013/hochwasser_2013.jsp

    unter dem Punkt “Antworten auf Ihre Fragen” auf der rechten Seite des Internetauftrittes der SAB.

    Wenn vom Hochwasser betroffene BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Fragen an die SAB haben, können diese unter der Infohotline zur Hochwasserhilfe

    montags bis donnerstags von 8:00 bis 18:00 Uhr und
    freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr

    unter 0351 4910 - 4966 bzw. servicecenter@sab.sachsen.de gestellt werden.

     

    MusterantrÀge

  • Antrag fĂŒr Private, Vereine und Kirchen
  • Ausgabenaufstellung fĂŒr Private, Vereine und Kirchen
  • Antrag fĂŒr Unternehmen
  • Ausgabenaufstellung fĂŒr Unternehmen
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    Polder Löbnitz

    Zu Ihrer Information hier der Link zum wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahren des gesteuerten Polder Löbnitz.

    OrtsĂŒbliche Bekanntmachung

    der Landesdirektion Sachsen
    ĂŒber die Planfeststellung fĂŒr das Vorhaben
    „Einrichtung des gesteuerten Polders Löbnitz“
    Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses und der festgestellten Planunterlagen
    Gz.: 46-8960.53/7/33
     
    I
    Die Landesdirektion Sachsen hat den Plan fĂŒr das oben bezeichnete Vorhaben mit Planfeststellungsbeschluss vom 7. August 2013 auf Antrag der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, vertreten durch den Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster, Gartenstraße 34, 04571 Rötha, gemĂ€ĂŸ § 68 Abs. 1 und 3, § 67 Abs. 2 Satz 1 und 3 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz – WHG) vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585), das - zum Zeitpunkt der Planfeststellung – zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8. April 2013 (BGBl. I S. 734) geĂ€ndert worden ist, i. V. m. den fortgeltenden landesrechtlichen Vorschriften des SĂ€chsischen Wassergesetzes (SĂ€chsWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Oktober 2004 (SĂ€chsGVBl. S. 482), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 6. Juni 2013 (SĂ€chsGVBl. S. 451, 468) geĂ€ndert worden ist, § 70 Abs. 1 WHG i. V. m. § 13 Abs. 1, § 14 Abs. 3 bis 6 WGH und den §§ 72 ff. des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S. 102), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749) geĂ€ndert worden ist, sowie gemĂ€ĂŸ § 71 S. 1 und 3 WHG i. V. m. § 115 Abs. 1 S. 2 SĂ€chsWG, festgestellt.
     
    II
    Das planfestgestellte Vorhaben befindet sich im Nordwesten des Landkreises Nordsachsen, teilweise im unmittelbaren Bereich zur Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Das Vorhaben erstreckt sich im linken Vorland der Vereinigten Mulde zwischen Fluss-km 72,1 und 58,2 und umfasst eine ca. 14,36 m2 große FlĂ€che im Bereich der Muldenaue auf dem Gebiet der Gemeinden Löbnitz (Gemarkungen Löbnitz und Roitzschjora), der Stadt Bad DĂŒben (Gemarkungen Bad DĂŒben, Schnaditz, Wellaune und Tiefensee) sowie der Gemeinde Zschepplin (Gemarkungen Zschepplin und Glaucha). Gegenstand des Vorhabens und damit der Planfeststellung ist die Errichtung eines gesteuerten Polders. Durch die Errichtung des Polders soll der Hochwasserschutz fĂŒr den GewĂ€sserabschnitt der Vereinigten Mulde bis zur Landesgrenze langfristig und nachhaltig sichergestellt werden. Die im Polder liegenden FlĂ€chen werden - wie bisher - durch die ErtĂŒchtigung der Polderdeiche Löbnitz - Bad DĂŒben und Bad DĂŒben - Hohenprießnitz bis zu einem Hochwasser HQ (25), also einem Hochwasserereignis wie es statistisch alle 25 Jahre auftritt, vor Überschwemmungen geschĂŒtzt. Zum Schutz der im Polder befindlichen Ortslagen Wellaune, Tiefensee, Schnaditz und Löbnitz sowie Objekte mit einem hohen Schadens- und Gefahrenpotenzial werden ortsnahe Hochwasserschutzanlagen gebaut. Diese schĂŒtzen vor Hochwasserereignissen, wie sie statistisch alle 100 Jahre auftreten. Im Betriebsfall des Polders wird das Hochwasser der Vereinigten Mulde in die eingedeichte Muldeaue geleitet und mit zeitlicher Verzögerung dem FließgewĂ€sser Mulde wieder zugefĂŒhrt. Umfasst von der Planfeststellung ist auch die Absenkung des Verbindungsweges/Wirtschaftsweges Wellaune, fĂŒr den Bereich, der im unmittelbaren Zustrombereich des Polders Löbnitz liegt und weitere Folgemaßnahmen zur Anpassung des Vorhabens an bestehende Anlagen.
     
    Die Umweltplanung sieht Vermeidungs-, Schutz-, Gestaltungs-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vor.
     
    III
    Der Planfeststellungsbeschluss beinhaltet die Feststellung des Plans einschließlich der sich daraus ergebenden Korrekturen und ErgĂ€nzungen der festgestellten Planunterlagen (Tekturen). Zudem enthĂ€lt er Nebenbestimmungen insbesondere zu wasserfachlichen Belangen, zu Belangen des GewĂ€sserschutzes, zu verkehrspolizeilichen und straßenverkehrsrechtlichen Belangen, zu Belangen von Naturschutz und Landschaftspflege, des Bodens, der Abfallwirtschaft und Altlasten sowie des Immissionsschutzes, der Forst- und der Landwirtschaft, des Vermessungswesens, des Fischartenschutzes/Fisch- und Teichwirtschaft, zu ArchĂ€ologie, zu Belangen des öffentlichen Verkehrs, zu Maßnahmen an öffentlichen Ver- und Entsorgungsleitungen bzw. -anlagen und zu sonstigen öffentlichen und privaten Belangen.
     
    Der Beschluss schließt aufgrund der Konzentrationswirkung der Planfeststellung gemĂ€ĂŸ § 75 Abs. 1 VwVfG auch wasserrechtliche Ausnahmen von Verboten zum Schutz von Deichen, die Zulassung des Eingriffs in Natur und Landschaft, Ausnahmezulassungen und Befreiungen nach Naturschutzrecht, die denkmalschutzrechtliche Genehmigung fĂŒr die Bodeneingriffe, die Genehmigung fĂŒr dauerhafte Waldumwandlungen, die widerrufliche und auf die Bauzeit befristete Sondernutzungserlaubnis zur Benutzung von Wegen ĂŒber den Gemeingebrauch hinaus fĂŒr die Andienung der Baustelle, fischereifachliche Ausnahmen fĂŒr die Bauarbeiten an Sielen sowie die widerrufliche Befreiung von dem Verbot des Umgangs mit Wasser gefĂ€hrdenden Stoffen im GewĂ€sserrandstreifen mit ein. So ergibt sich aus der Planfeststellung des Vorhabens die ZulĂ€ssigkeit des Vorhabens hinsichtlich aller öffentlich-rechtlichen Zulassungserfordernisse.
     
    In dem Planfeststellungsbeschluss ist ĂŒber alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen, welche das oben genannte festgestellte Vorhaben betreffen, entschieden worden. Der Beschluss erklĂ€rt darĂŒber hinaus die Zusagen der VorhabentrĂ€gerin fĂŒr verbindlich.
     
    Der Planfeststellungsbeschluss hat gemĂ€ĂŸ § 71 Satz 1 WHG in Verbindung mit § 115 Abs. 1 SĂ€chsWG enteignungsrechtliche Vorwirkung.
     
    FĂŒr das Vorhaben bestand gemĂ€ĂŸ §§ 3 Absatz 1 Nr. 1 und 4 Absatz 1 des Gesetzes ĂŒber die UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung im Freistaat Sachsen (SĂ€chsUVPG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Juli 2007 (SĂ€chsGVBl. S. 349), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 6. Juni 2013 (SĂ€chsGVBl. S. 451, 467) geĂ€ndert worden ist, in Verbindung mit § 3 und den Nr. 13.13, 13.6.1 und 13.18 der Anlage 1 des Gesetzes ĂŒber die UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung (UVPG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Februar 2010 (BGBl. I S. 94), das durch Artikel 10 des Gesetzes vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749) zuletzt geĂ€ndert worden ist, die Pflicht zur DurchfĂŒhrung einer UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung. Die Bewertung der Umweltauswirkungen des Vorhabens wurde gemĂ€ĂŸ § 12 UVPG bei der Entscheidung ĂŒber die ZulĂ€ssigkeit des Vorhabens berĂŒcksichtigt. Die ZulĂ€ssigkeitsentscheidung wird hiermit gemĂ€ĂŸ § 9 Absatz 2 UVPG öffentlich bekannt gemacht.
     
    Die sofortige Vollziehbarkeit des Planfeststellungsbeschlusses wurde gemĂ€ĂŸ § 80 Abs. 2 S. 1 Nr. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. MĂ€rz 1991 (BGBl. I S. 686), die zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 23. Juli 2013 (BGBl. I S. 2543) geĂ€ndert worden ist, angeordnet.
     
    IV
    Eine Ausfertigung des Planfeststellungsbeschlusses mit Rechtsbehelfsbelehrung und eine Ausfertigung des festgestellten Plans liegen in der Zeit von
     
    Freitag, dem 27. September 2013 bis
    einschließlich Donnerstag, dem 10. Oktober 2013,
     
    a) in der Gemeindeverwaltung Löbnitz, Parkstraße 15, 04509 Löbnitz, Sitzungszimmer:
      Montag: 08:30 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr
      Dienstag: 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr
      Mittwoch: 08:30 bis 12:00 Uhr
      Donnerstag: 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:30 Uhr
      Freitag: 08:00 bis 12:00 Uhr
    b) in der Stadtverwaltung Bad DĂŒben, Markt 11, 04849 Bad DĂŒben, Bau- und BĂŒrgeramt:
      Montag: 08:30 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr
      Dienstag: 08:30 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 17:30 Uhr
      Mittwoch: 08:30 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr
      Donnerstag: 08:30 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr
      Freitag: 08:30 bis 12:00 Uhr
    und
     
    c) (fĂŒr die Gemeinde Zschepplin) im Verwaltungsverband Eilenburg-West, Maxim-Gorki-Platz 1, 04838 Eilenburg, Raum 3.07:
      Montag: 09:00 bis 12:00 Uhr
      Dienstag: 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:30 Uhr
      Mittwoch: 09:00 bis 12:00 Uhr
      Donnerstag: 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr
      Freitag: 09:00 bis 12:00 Uhr
    zur allgemeinen Einsichtnahme aus.
     
    Des Weiteren sind die Bekanntmachung und der Planfeststellungsbeschluss (Textteil) gemĂ€ĂŸ § 27a VwVfG unter www.lds.sachsen.de einsehbar.
     
    Aus datenschutzrechtlichen GrĂŒnden wird die namentliche Aufstellung der Einwender sowie der vom Vorhaben betroffenen GrundeigentĂŒmer und sonstigen Nutzungsberechtigten nicht öffentlich ausgelegt, sondern in den oben genannten Gemeindeverwaltungen bzw. der Stadtverwaltung Bad DĂŒben hinterlegt. AuskĂŒnfte zu eigenen GrundstĂŒcken und Einwendungen können nur nach Vorlage eines amtlichen Dokumentes mit Lichtbild erteilt werden.
     
    Der Planfeststellungsbeschluss wurde der VorhabentrĂ€gerin zugestellt. Die erforderlichen Zustellungen nach § 74 Abs. 4 S. 1 VwVfG werden durch eine öffentliche Bekanntmachung bewirkt. Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss gegenĂŒber den ĂŒbrigen Betroffenen als zugestellt (§ 74 Abs. 4 Satz 3 VwVfG).
     
    Chemnitz, den 3. September 2013
     
     
    Dietrich Gökelmann
    PrÀsident der Landesdirektion Sachsen

     


    D E R A W A Zweckverband

    Verbandsversammlung 02/2013 am: 10.07.2013

    zu TOP 5 Drucksache Nr.: DVV 08/13

    Beschlussvorlage

    Betreffs: Beratung und Beschlussfassung ĂŒber die UnterstĂŒtzung hochwassergeschĂ€digter Anschlussnehmer

    Die Verbandsversammlung beschließt:

    Vom Hochwasser 2013 geschĂ€digte Anschlussnehmer des Zweckverbandes DERAWA erhalten auf Antrag folgende von den Versorgungsbedingungen und Tarifregelungen abweichende VergĂŒnstigungen:

      1. Bei Antrag auf zeitweilige Absperrung und Wiederinbetriebsetzung des Wasseranschlusses gemĂ€ĂŸ § 32 Abs. 7 AVBWasserV werden keine Kosten fĂŒr die dafĂŒr erforderlichen Sonderleistungen des Wasserversorgungsunternehmens erhoben. Außerdem wird fĂŒr die Dauer der zeitweiligen Absperrung bis lĂ€ngstens Dezember 2013 kein Grundpreis erhoben.

      2. Bei einem nachgewiesenen erheblichen Mehrverbrauch von Trinkwasser fĂŒr Zwecke der Beseitigung von HochwasserschĂ€den (insbesondere Reinigungsarbeiten) kann fĂŒr die Mehrbezugsmenge ein Kubikmeterpreis von 0,62 € (brutto) gewĂ€hrt werden.

    Diese Regelung ist anwendbar auf den Wasserverbrauch fĂŒr erste Maßnahmen zur Schadensbeseitigung. Sie gilt nicht bei Folgevorhaben wie Wiederaufbau, GebĂ€udesanierung und Ähnlichem. Sofern der Mengenverbrauch im Antrag nicht beziffert wurde, können pauschal 20 Kubikmeter je Anschlussnehmer gewĂ€hrt werden. Dabei ist zu beachten, dass mindestens 75 % des Vorjahresverbrauchs zum vollen Mengenpreis berechnet werden, es sei denn, der Anschlussnehmer weist glaubhaft nach, aus welchen GrĂŒnden eine verringerte Jahresbezugsmenge gegenĂŒber dem Jahr 2012 zu erwarten war.

    Jeder dieser AntrĂ€ge ist vor GewĂ€hrung der VergĂŒnstigung einzeln zu prĂŒfen und vom Zweckverband DERAWA zu genehmigen.

      3. Kommt es zum Totalabriss eines vom Hochwasser 2013 beschĂ€digten GebĂ€udes (Anschlussobjekt) und wird fĂŒr dieses als direkte Folgemaßnahme ein Ersatzneubau an anderer Stelle innerhalb des Versorgungsgebietes von DERAWA vorgenommen, so erhĂ€lt der Anschlussnehmer seinen Trinkwasseranschluss kostenfrei und ohne Berechnung einer BKZ-Pauschale.

    Dem Anschlussnehmer sind nur dann Mehrkosten zu berechnen, wenn standortbedingt zusÀtzlich Versorgungsleitung verlegt werden muss oder die Hausanschlussleitung lÀnger als 15 m bzw. stÀrker als DN 50 dimensioniert wird.

      4. Über weitere VergĂŒnstigungen ohne wirtschaftliche Bedeutung fĂŒr DERAWA entscheidet der Verbandsvorsitzende im Einzelfall.

      5. Die VergĂŒnstigungen nach Pkt. 1. bis 4. werden nur Anschlussnehmern und Kunden gewĂ€hrt, die von ihrer Gemeinde als GeschĂ€digte durch das Hochwasser 2013 schriftlich bestĂ€tigt worden sind.

      6. Bei ZuzĂŒgen hochwassergeschĂ€digter Personen oder Betriebe von außerhalb ins Versorgungsgebiet DERAWA entscheidet der Verbandsvorsitzende im Einvernehmen mit dem fĂŒr den Standort zustĂ€ndigen BĂŒrgermeister, inwieweit VergĂŒnstigungen gemĂ€ĂŸ Pkt. 3. und 4. ausnahmsweise gewĂ€hrt werden.

      7. Im Übrigen sind die Regelungen aus der Verordnung ĂŒber Allgemeine Bedingungen fĂŒr die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV) sowie der Wasserversorgungssatzung des Zweckverbandes DERAWA anzuwenden.

    Dr. DeutschlÀnder
    VerbandsgeschĂ€ftsfĂŒhrerin

     


    Die Juniflut 2013 - eine erste Schadensbilanz

    Durch das Hochwasser der Mulde im Juni 2013 wurden Àhnlich wie im Jahr 2002 erhebliche SchÀden verursacht.

    Nach vorlÀufigen SchÀtzungen beziffern sich die SchÀden wie folgt:

  • Privathaushalte: ca. 9,5 Millionen €
  • Unternehmen: ca. 0,4 Millionen €
  • Kommune: ca. 3,2 Millionen €
  • An 59 Haushalten mit 158 Einwohnern, an 12 Unternehmen sowie 10 Landwirtschaftsbetriebe wurde nach den geltenden Richtlinien die Soforthilfe unmittelbar nach den Flutereignissen ausgezahlt. Ebenfalls von der Flut betroffen sind ca. 100 KleingĂ€rten mit sehr erheblichen SachschĂ€den.

    Nicht in dieser Schadensbilanz enthalten sind die SchĂ€den in der Landwirtschaft, da diese durch die Landwirtschaftsbehörden extra erfasst werden und die SchĂ€den an den Bundes-, Staats- und Kreisstraßen (z.B. die Verbindungsstraße von Löbnitz nach Pouch).

    Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer

    Allen Helfern, welche uns bei der Juniflut 2013 unterstĂŒtzten an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

    Helfer aus nahezu allen Hilfsorganisationen des Landes, Unternehmen, Vereine, Privatpersonen standen uns in den dramatischen Stunden wĂ€hrend der Hochwasserkatastrophe bei, unterstĂŒtzen uns bei der Gefahrenabwehr, organisierten Hilfe fĂŒr die Betroffenen, verpflegten und betreuten unsere EinsatzkrĂ€fte, beseitigten erste SchĂ€den, halfen bei AufrĂ€umungs- und Reinigungsarbeiten und unterstĂŒtzen unsere Betroffenen mit Sach- und Geldspenden.

    Da es unmöglich ist, allen Helfern persönlich zu danken, nochmals an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön fĂŒr die zahlreiche UnterstĂŒtzung!

     


    SAB Soforthilfe WohngebÀude 2013

    EigentĂŒmer oder EigentĂŒmergemeinschaften können fĂŒr ihre hochwassergeschĂ€digten WohngebĂ€ude jetzt eine Soforthilfe beantragen. Der Freistaat Sachsen stellt dafĂŒr insgesamt 15 Millionen Euro zur VerfĂŒgung. Die entsprechende Richtlinie des Innenministerium ist heute (10. Juni 2013) in Kraft getreten.

    Die Soforthilfe kann fĂŒr alle Arbeiten zur Trockenlegung, Sicherung des Hauses durch ersetzen geschĂ€digter TĂŒren oder Fenster sowie die Wiederherstellung der technischen AusrĂŒstung (Heizung, Abwasser, Elektrik und Gas) eingesetzt werden. Die AntrĂ€ge mĂŒssen bis 30. Juni 2013 bei der SĂ€chsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden. Der entsprechende Antrag ist in KĂŒrze unter www.sab.sachsen.de abrufbar. Voraussetzung fĂŒr den Antrag ist, dass die SchĂ€den durch OberflĂ€chenwasser verursacht wurden.

    GebÀude, die schon lÀnger leer stehen, bei denen Einsturzgefahr besteht oder die nach dem Schaden dauerhaft nicht mehr nutzbar sind, sind von der Richtlinie ausgenommen.

    Alle Informationen hierzu finden Sie in der entsprechenden Richtlinie des SMI hier zum Dowload als PDF-Datei.

    Die AntrÀge liegen auch in der Gemeindeverwaltung Löbnitz bereit.

     


    Soforthilfe fĂŒr Unternehmen

    Alle Informationen hierzu finden Sie in dem entsprechenden Erlass des SMWA hier zum Dowload als PDF-Datei.

     


    Soforthilfen zur finanziellen UnterstĂŒtzung vom Juni-Hochwasser direkt betroffener Einwohner:

    Die Antragstellung der Soforthilfe fĂŒr das Hochwasser 2013 erfolgt hier in der Gemeindeverwaltung Löbnitz!

    Alle Informationen hierzu finden Sie in dem entsprechenden Erlass des Staatsministeriums der Finanzen hier zum Dowload als PDF-Datei.

     


    Vielen Dank an die zahlreichen auswÀrtigen Helfer:

    Bitte meldet Euch in der Gemeindeverwaltung Löbnitz, damit wir Euch die Bescheinigung ĂŒber Euren Einsatz bei der Hochwasserabwehr in unserer Gemeinde ausfertigen können. Diese wird von Euren Arbeitgebern benötigt. Bitte teilt uns Eure Wohnanschrift sowie den Einsatzzeitraum mit.

     


    1035 Jahre
     Löbnitz
      981-2016