Tourismus


Lutherweg

Abschluss der Entwicklungs- und Machbarkeitsstudie für Angebote am Lutherweg in den Kommunen des Delitzscher Landes

Am Anfang stand der Weg - In Anlehnung des bekannten Lutherzitates standen tatsächlich der Weg und dessen Analyse am Anfang der „Entwicklungs- und Machbarkeitsstudie für Angebote am Lutherweg in den Kommunen des Delitzscher Landes“, welche nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Förderung der Regionalentwicklung (FR-Regio) gefördert wird. Das Büro abraxas. Tourismus- und Regionalberatung GmbH aus Weimar war im Auftrag der Kommunen Löbnitz (Hauptakteur), Schönwölkau und Zschepplin in den letzten Monaten damit beauftragt zu untersuchen, inwieweit sich Angebote entlang des 32,5 km langen Lutherweges entwickeln und umsetzen lassen.

Der Weg als solcher stand am Anfang aller weiteren Arbeiten zur Erstellung dieser Studie. Neben der unmittelbaren Analyse der Parameter des Wegeformates wie Oberfläche, Sicherheit, Landschaftserleben oder Attraktivität wurde eine umfangreiche Recherche zu allen touristischen Sehenswürdigkeiten und angebotenen Leistungen im Umfeld des Weges durchgeführt. Basierend auf dieser Analyse wurde in zahlreichen Einzelgesprächen und Beratungen mit den Akteuren vor Ort lebhaft diskutiert, wie auf der bestehenden Basis touristischer Angebote weitere Angebote entwickelt werden können. Im Rahmen des Prozesses konnten bereits Ansätze einer Vernetzung der Akteure der Region festgestellt werden, welche jedoch für die Aufwertung des Lutherweges und der Angebote entlang des Weges nicht ausreichen. Im Zuge der Projektarbeit konnten somit weitere Aktivitäten initiiert werden, z. B. die Luthersitzung, welche der Angebotsentwicklung sowie Abstimmung und Vernetzung untereinander dient. Dieser Prozess ist mit der Projektarbeit bei weitem nicht abgeschlossen, sondern bedarf einer kontinuierlichen Entwicklung.

Für eine größere Darstellung ins Bild klickenIm Rahmen der Entwicklungs- und Machbarkeitsstudie werden neben der Vernetzung noch weitere konkrete Ergebnisse benannt. Die Studie unterscheidet an dieser Stelle zwei Handlungsebenen. Einerseits sind Angebote zur Aufwertung der Wegeinfrastruktur zu entwickeln und andererseits müssen flankierend zu diesem Prozess touristische Leistungsträger vernetzt und in die Lage versetzt werden, eigene touristische Angebote auf die Beine zu stellen. Beide Handlungsebenen werden durch die Entwicklung lokaler Schwerpunkte in Löbnitz und Hohenprießnitz sowie durch die Schaffung temporärer Angebote ergänzt. Was bedeutet dies konkret? Bezüglich der Verbesserung der Infrastruktur bedarf es der Installation von Informationstafeln zu verschiedenen Themen rund um den Lutherweg. Die Form eines „Kreuzweges“ mit möglichen 15 Stationen wäre nur eine denkbare Möglichkeit.

Für eine größere Darstellung ins Bild klickenAls wichtiger Entwicklungskern muss die Aufwertung des Schlossparks in Löbnitz betrachtet werden. Eine infrastrukturelle Verbindung von Lutherweg und Mulderadweg macht touristisch sehr viel Sinn, da der Mulderadweg bereits touristisch stark frequentiert wird, der Lutherweg muss sich dies noch erarbeiten. Ist diese Infrastruktur zukünftig vorhanden und qualitativ dem Gast auch guten Gewissens anzubieten, sollten geführte thematische Wanderungen am Lutherweg ein fester Bestandteil der touristischen Angebote der Region sein. Ein Tag am Lutherweg könnte ausklingen mit einer Licht- oder Klanginstallation in einer der drei Parkanlagen in Löbnitz, Hohenprießnitz oder Zschepplin. Ein klassisches „Lutheressen“ stellt da schon fast eine Selbstverständlichkeit dar.

Diese Entwicklungs- und Machbarkeitsstudie bietet der Region viele Ansatzpunkte zur touristischen Entwicklung. Dabei erscheint die Entwicklung eines Selbstverständnisses und Selbstbildes der Region zu Luther bzw. der Reformation als besonders wichtig, welches letztlich professionell nach außen kommuniziert werden muss. Der Wegeverlauf sowie die flächendeckende Beschilderung des Lutherweges sind bereits gegeben.

Eine Frage sollte jedoch immer offen bleiben, um der Kreativität der Entwicklung und Umsetzung von touristischen Angeboten am Lutherweg keine Grenzen zu setzen: Warum lohnt es sich etwas mehr als 30 km auf Luthers Spuren zwischen Löbnitz und Zschepplin zu wandern, wenn die Dübener Heide als Wandermekka und die Metropole Leipzig als Kulturmagnet so nahe liegen? Vielleicht ist genau dies die Antwort. Keine Superlative, keine Extreme, keine Menschenmassen, (kein) Mainstream – statt dessen, Zeit zur Entschleunigung, Zeit für sich selbst, Zeit für die Natur, Zeit für die Sinnfragen des Lebens.

 

Werte Einwohner, liebe Gäste,

seit 2010 ist Löbnitz an den Lutherweg angeschlossen und als 27. Station ausgewiesen. Die Beziehung von Löbnitz zu Luther findet sich auch in der evangelischen Kirche Löbnitz wieder. Dank unserer Bilderbibeldecke in der evangelischen Kirche ist Löbnitz nun auch weit über die Gemeindegrenzen bekannt.

Das Sächsische Burgen- und Heideland hat - in Zusammenarbeit mit den einzelnen Stationen - diverse Flyer und Wanderkarten rund um den Lutherweg herausgegeben.So sind unter anderem der Pilgerpass, die Motorradkarte, Radwanderkarte usw. in der Gemeindeverwaltung erhältlich.

Selbstverständlich liegt auch der neue Ortsplan von Löbnitz in der Gemeindeverwaltung für Sie bereit.

Des Weiteren möchten wir Sie darüber informieren, dass auch folgende Bücher / DVD´s in der Gemeindeverwaltung käuflich erworben werden können:

Löbnitz - Ein Dorf in Deutschland (Buch, 19,90 €)

Die Bilderdecke der Löbnitzer Kirche (Buch, 24,90 €)

Das Mitteldeutsche Seenland - Vom Wandel einer Landschaft (Buch, 29,90 €)

Lutherweg (DVD, 9,50 €)

 


Lutherweg Sachsen

(http://www.lutherweg-sachsen.de/)

In reizvoller Umgebung am Ufer von Mulde und Seelhausener See bietet die Gemeinde viele Freizeit- und Erholungsangebote.

Reformation: Zu Luthers Zeiten führte der Weg von Wittenberg nach Leipzig über Kemberg und Löbnitz. Luther war mit dem Rittergutsbesitzer Ernst von Schönfeldt und seiner Tochter Ave von Schönfeldt freundschaftlich verbunden.

Sehenswert: Kirche mit größter Bilderdecke Mitteldeutschlands (Kassettenfelder mit biblischen Bildern und floralen Motiven), voll funktionstüchtige Bockwindmühle, Herrenhaus

Angebote: Kirchenführung, Mühlenbesichtigung, Rad- und Wanderwegenetz am Seelhausener See und an der Mulde, Reiterhöfe, Kremser- und Kutschfahrten, Rundflüge über Löbnitz und Umgebung, Fallschirmspringen

 


Charta Leipziger Neuseenland 2030

Die einzigartige Wasserlandschaft in und um Leipzig und den angrenzenden Gebieten in Sachsen-Anhalt und Thüringen braucht eine Zukunftsstrategie, um sich nachhaltig zu entwickeln.

Mit der Charta Leipziger Neuseenland 2030 verständigen sich die Akteure auf Thesen zum Umgang mit diesem besonderen Entwicklungsraum.

Informieren Sie sich zu den Thesen, diskutieren Sie mit uns und tragen Sie so zur weiteren Entwicklung unserer Region bei.

www.charta-leipziger-neuseenland.de

 


Tourismusverband “Sächsisches Burgen- und Heideland” e.V.

Niedermarkt 1
04736 Waldheim
Tel.: 034327 / 9660
Internet: www.saechsisches-burgenland.de
eMail: info@saechsisches-burgenland.de

 


Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM)

Augustusplatz 9
04109 Leipzig
Tel.: 034921 / 20391
Internet: http://www.leipzig.travel/
eMail: info@ltm-leipzig.de

Tourist-Information

Katharinenstraße 8
04109 Leipzig

 


Kommunaler Zweckverband Bergbaufolgelandschaft Goitzsche

Bitterfelder Straße 24a
06774 Pouch
Tel.: 03493 / 511360
Internet: www.agora-goitzsche.de

 


1035 Jahre
 Löbnitz
  981-2016